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Forschen für Sicherheit

BfE lädt Fachwelt und Öffentlichkeit dazu ein, die Ziele der Forschung zur nuklearen Sicherheit mit zu diskutieren

Ausgabejahr 2018
Datum 05.11.2018

Illustration zur Forschungsagenda des BfELink zur BfE-Forschungsagenda

Forschung, die bestehendes Wissen hinterfragt, Wissenslücken ermittelt und schließt, bildet eine wesentliche Grundlage für sicherheitsorientiertes Handeln. Sie ist damit eine Basis für die Aufgaben des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) als Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde für nukleare Sicherheit. Dies unterstreichen zwei neue veröffentlichte Konsultationsfassungen zur Forschung des BfE:

  • In einer Forschungsstrategie legt das BfE zum einen die langfristigen, übergeordneten Ziele seiner wissenschaftlichen Aufgaben fest.
  • Eine Forschungsagenda deckt zum anderen einen Zeitraum der kommenden vier Jahren ab. Sie benennt die einzelnen Themenfelder sowie konkrete Schwerpunkte der Forschung.

Illustration zur Forschungsstrategie des BfELink zur BfE-Forschungsstrategie

Bei den Veröffentlichungen handelt es sich um „lebende“ Dokumente. Sie sollen im Dialog mit der Öffentlichkeit und Fachleuten weiterentwickelt werden. Das BfE stellt sie daher ab sofort für Kommentierungen auf der Homepage zur Verfügung. Bis zum 16. Dezember können Interessierte Hinweise und Anregungen einsenden. Das BfE prüft nach Abschluss der Konsultation, inwiefern die Kommentare bei der weiteren Ausarbeitung der Dokumente berücksichtigt werden können. Für eine bessere Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen werden die zum Thema eingereichten Kommentare in einer Ergebnisdokumentation anonymisiert veröffentlicht.

Die Forschung des BfE umfasst alle Aufgabenfelder des Amtes und ist interdisziplinär ausgelegt: Dazu gehören unter anderem Fragen zur Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen, zur Öffentlichkeitsbeteiligung und zur Sicherheit beim Betrieb und Rückbau von Kernkraftwerken. Sie beschäftigt sich zudem mit Themen der Zwischenlagerung und Beförderung von hochradioaktiven Abfällen.

Das BfE plant für 2019 einen Workshop mit Expertinnen und Experten. Anschließend sollen die Dokumente finalisiert werden. Mit diesem mehrstufigen Prozess verbindet das BfE wissenschaftliche Forschung mit der Beteiligung der Öffentlichkeit, um sein sicherheitsorientiertes Handeln zu stärken.

Stand: 05.11.2018

© Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit