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Reger Austausch zur Endlagersuche in der Schweiz

Das Informationsangebot des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit zur Endlagersuche in der Schweiz stieß im grenznahen Tiengen auf großes Interesse. Über 300 Anwohnerinnen und Anwohner nördlich des Hochrheins besuchten eine Informationsveranstaltung, die das BfE organisiert hatte.

Das BfE koordiniert die Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden in Deutschland. Es bündelt die Interessen auf deutscher Seite und erhebt gegebenenfalls selbst Einwendungen aus Bundessicht.
Die Bürgerinnen und Bürger diskutierten sowohl mit Schweizer Expertinnen und Experten als auch mit Vertretern deutscher Behörden und Ministerien. Im Mittelpunkt der Diskussion standen dabei Fragen wie:

  • Gibt es Möglichkeiten, dass die Oberflächenanlagen weiter weg von der deutschen Grenze gebaut werden?
  • Was sind die radiologischen Auswirkungen eines solchen Lagers, was ist bei einem Unfall?
  • Wie werden die deutschen Belange berücksichtigt?
  • Werden die Interessen der deutschen Bürgerinnen und Bürger auch angemessen behandelt?
  • Warum ist der Zeitraum, in dem Stellungnahmen eingereicht werden können, so kurz?

Bis zum 9. März 2018 können sich deutsche Bürgerinnen und Bürger an der Endlagersuche in der Schweiz beteiligen.

Stand: 31.01.2018

© Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit