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Standortauswahlverfahren

Auswahlprozess Endlagersuche

Bis zum Jahr 2031 soll innerhalb Deutschlands der Standort für ein Endlager für hochradioaktiven Müll gefunden werden. Angestrebt wird ein ergebnisoffener, wissenschaftsbasierter und transparenter Auswahlprozess, der in einem festgelegten Verfahren und nach gesetzlich definierten Kriterien abläuft. Ziel ist es, einen Standort für den Verbleib hochradioaktiver Abfälle festzulegen, der die bestmögliche Sicherheit für einen Zeitraum von einer Million Jahren bietet. Das Standortauswahlverfahren startet von einer "weißen Landkarte". Das bedeutet, dass alle deutschen Bundesländer in die Suche einbezogen werden. Zunächst werden alle Gebiete auf ihre Tauglichkeit hin untersucht. Modellrechnungen helfen zu ermitteln, wie sich der Untergrund in Zukunft verändern könnte. Es wird ausgeschlossen, bewertet und verglichen, bis am Schluss der bestmögliche Standort für ein Endlager übrig bleibt.

Schwarze Landkarte mit SpielfigurenQuelle: BfE

Standortauswahlverfahren:
Wie wollen wir ein Endlager finden?

Wie funktioniert die Standortauswahl genau? Welche einzelnen Schritte durchläuft der Prozess und welche Akteure sind beteiligt?

Tastatur makro

Informationsplattform

Schriftwechsel, Gutachten, Stellungnahmen, Protokolle: Die Einsicht in wesentliche Unterlagen zur Endlagersuche ist für Bürgerinnen und Bürger entscheidend, damit sie sich eine Meinung bilden und in das Suchverfahren einbringen können. Das BfE hat zu diesem Zweck für das Standortauswahlverfahren eine Informationsplattform eingerichtet - eine digitale Bibliothek mit Such- und Filterfunktionen.

Fachkonferenz Illustration

Öffentlichkeitsbeteiligung im Standortauswahlverfahren

Die Suche nach einem Endlager ist nicht nur eine technische-wissenschaftliche Herausforderung, sondern auch eine gesamtgesellschaftliche. Das BfE informiert die Öffentlichkeit umfassend und organisiert die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

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BfE Illustration

Akteure und Aufgaben

Die einen überwachen, die anderen führen durch, weitere begleiten das Projekt kritisch. Das sind die drei Hauptaufgaben bei der Endlagersuche. Für diese Aufgaben hat der Gesetzgeber eine Behörde, ein Unternehmen und ein Gremium ins Leben gerufen, das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE), die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) sowie das Nationale Begleitgremium (NBG). Wer was macht, und wen es neben diesen drei Akteuren noch gibt, erklärt der folgende Artikel.

© Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit