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Skizze einer Schachtanlage zur Lagerung radioaktiver Abfälle unter Tage, davor Lagerhallen und ein Transport-LKW

Was ist nukleare Entsorgung?

Bei der Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung, in der Forschung, der Industrie und der Medizin fallen radioaktive Abfälle an, die transportiert, zwischen- und endgelagert werden müssen.

Castorbehälter auf einem Waggon

Transporte

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) ist nach dem Atomrecht zuständig für die Genehmigung von Transporten von Kernbrennstoffen und Großquellen. Eine Genehmigung wird nur erteilt, wenn die Einhaltung der Vorschriften des Atomrechts und des Gefahrgutrechts vom Antragsteller nachgewiesen wird.

Innenansicht des Zwischenlagers Nord (bei Lubmin)

Zwischenlager

Bis zum jetzigen Zeitpunkt steht in Deutschland kein betriebsbereites genehmigtes Endlager für radioaktive Abfälle zur Verfügung. Radioaktive Abfälle aus dem Betrieb und der Stilllegung von Kernkraftwerken sind bis zu ihrer Verbringung in ein Endlager deshalb zeitlich begrenzt in Einrichtungen zwischenzulagern.

Skizze einer Schachtanlage zur Lagerung radioaktiver Abfälle unter Tage

Endlager

Die Menschen nutzen radioaktive Stoffe in vielfältiger Weise zum Beispiel zur Gewinnung von Strom, in der Medizin und der Industrie. Dabei fallen radioaktive Abfälle an, die wegen der mit ihnen verbundenen Gefahren sicher endgelagert werden müssen. In Deutschland ist der Staat für die Endlagerung verantwortlich. Als geeignete Lösung für die Endlagerung aller Arten radioaktiver Abfälle wird in Deutschland die Einlagerung in tiefe Bergwerke und deren nachfolgender dauerhafter Verschluss angesehen.

Transport- und Lagerbehälter CASTOR® HAW28M

Behälterzulassungen

Transportbehälter, in denen radioaktive Stoffe mit erhöhtem Gefährdungspotential befördert werden, benötigen eine Zulassung. Die Zulassung wird für die Bauart des Versandstücks (Behälter mit dem zu transportierenden Inhalt) vom BfE erteilt. Zulassungspflichtig sind dementsprechend Versandstücke vom Typ B(U), Typ B(M), Typ C und alle Versandstücke, die spaltbare Stoffe beinhalten. Im Folgenden werden die Informationen und wesentlichen Rechtsvorschriften auf denen das Verfahren für die Bauart-Zulassung beruht, dargestellt. Darüber hinaus werden insbesondere der Ablauf des Verfahrens, die Antragstellung sowie der Aufbau eines Sicherheitsberichts erläutert.

Transport- und Lagerbehälter CASTOR® HAW28M

Behälterzulassungen

Transportbehälter, in denen radioaktive Stoffe mit erhöhtem Gefährdungspotential befördert werden, benötigen eine Zulassung. Die Zulassung wird für die Bauart des Versandstücks (Behälter mit dem zu transportierenden Inhalt) vom BfE erteilt. Zulassungspflichtig sind dementsprechend Versandstücke vom Typ B(U), Typ B(M), Typ C und alle Versandstücke, die spaltbare Stoffe beinhalten. Im Folgenden werden die Informationen und wesentlichen Rechtsvorschriften auf denen das Verfahren für die Bauart-Zulassung beruht, dargestellt. Darüber hinaus werden insbesondere der Ablauf des Verfahrens, die Antragstellung sowie der Aufbau eines Sicherheitsberichts erläutert.

Staatliche Verwahrung von Kernbrennstoffen

Die Aufbewahrung von Kernbrennstoffen unterliegt strengen Sicherheitsanforderungen. Kernbrennstoffe dürfen nur dann gelagert werden, wenn eine Lagergenehmigung nach §6 Atomgesetz (AtG) vorliegt oder sie in einer nach § 7 AtG genehmigten Anlage wie einem Kernkraftwerk eingesetzt werden. In Situationen, in denen solche Genehmigungen nicht vorliegen, sorgt der Staat zum Schutz der Bevölkerung für die sichere Verwahrung dieser Stoffe.

Icon Endlagerüberwachung

Das BfE als atomrechtliche Aufsichtsbehörde

Die Endlagerung radioaktiver Abfälle muss hohen Sicherheitsanforderungen genügen, um Gefährdungen von Mensch und Umwelt sowohl kurz- wie auch langfristig auszuschließen. Die Neuordnung der Organisationsstruktur im Endlagerbereich sieht vor, dass die Zuständigkeit für die atomrechtliche Aufsicht beim Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) liegt. Es hat die Aufgabe, die Einhaltung von Gesetzen und Regelungen mit nuklearspezifischem Inhalt (insbesondere das Atom- und Strahlenschutzrecht) bei Errichtung, Betrieb sowie der Stilllegung eines Endlagers für radioaktive Abfälle und der Schachtanlage Asse II zu prüfen und zu überwachen.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) trägt die politische Gesamtverantwortung im Bereich der Endlagerung. Es beaufsichtigt im Rahmen seiner Fach- und Rechtsaufsicht das BfE sowie als Gesellschafter zukünftig die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE).

© Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit