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Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) und Entsorgungskommission (ESK)

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) erhält zum Themenbereich kerntechnische Sicherheit Empfehlungen und Hinweise

Um eine ausgewogene Beratung sicherzustellen, sollen diese Kommissionen so besetzt sein, dass die gesamte Bandbreite der nach dem Stand von Wissenschaft und Technik vertretbaren Anschauungen repräsentiert ist. Die Mitglieder müssen die Gewähr für eine sachverständige und objektive Beratung bieten. Sie werden vom BMU berufen. Für fachspezifische Fragestellungen haben beide Kommissionen Ausschüsse und Arbeitsgruppen eingerichtet.

Reaktor-Sicherheitskommission (RSK)

Die Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) berät das BMU in Angelegenheiten der Sicherheit und damit in Zusammenhang stehenden Angelegenheiten der Sicherung von kerntechnischen Anlagen. BfE-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen sitzen der RSK und folgenden Ausschüssen bei:

  • Anlagen- und Systemtechnik (AST),
  • Druckführende Komponenten und Werkstoffe (DKW),
  • Elektrische Einrichtungen (EE) und
  • Reaktorbetrieb (RB).

Die vertretenen BfE-Experten unterstützen das BMU dabei, dass die RSK Themen aufgreift, bei denen Beratungsbedarf besteht. Außerdem sind die BfE-Experten auch bei der Auswertung der Beratungsergebnisse behilflich.

Entsorgungskommission (ESK)

Die Entsorgungskommission (ESK) berät das BMU in den Angelegenheiten der nuklearen Entsorgung (Konditionierung, Zwischenlagerung und Transporte radioaktiver Stoffe und Abfälle, Stilllegung und Rückbau kerntechnischer Einrichtungen, Endlagerung in tiefen geologischen Formationen).

Zu Fragen der Sicherheit bei der Stilllegung von kerntechnischen Anlagen sitzt ein BfE-Experte dem hierfür zuständigen Ausschuss Stilllegung (ESK-ST) der Entsorgungskommission bei.

Stand: 09.03.2017

© Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit