Navigation und Service

Aktuelle Forschungsprojekte

Illustration Transport und Lagerung

Im Folgenden sind die aktuell vergebenen Forschungsprojekte zum Themenbereich "Transporte und Zwischenlager" aufgeführt und kurz beschrieben.

Neue Forschungsvorhaben werden bei E-Vergabe, der Vergabeplattform des Bundes veröffentlicht.

Nach Abschluss der Projekte finden Sie die Ergebnisse unter „Abgeschlossene Projekte“.

Übersicht der aktuellen Projekte

Entwicklung und Bewertung von Methoden zur Validierung von Kritikalitätsberechnungen unter Beachtung von Korrelationen zwischen kritischen ExperimentenEinklappen / Ausklappen

Projektdaten
Förderkennzeichen4717E 03350
Projektzeitraum07.2017 - 05.2020
Bewilligte Summe469.291 EUR
Ausführende StelleGRS - Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit gGmbH
Unterauftragnehmer--
Art der FinanzierungBMU-Ressortforschungsplan

Projektbeschreibung

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) nimmt Genehmigungsaufgaben im Bereich Zwischenlagerung und Transport von radioaktiven Abfällen wahr. Grundlage für die Aufgabenwahrnehmung und die Gewährleistung der erforderlichen Sicherheit ist nach Maßgabe des Atomgesetzes (AtG §§ 4, 6) der jeweils aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik. Ein wichtiges sicherheitsrelevantes Kriterium ist hierbei die Kritikalitätssicherheit, die mit Hilfe von Rechenprogrammen geprüft wird. Hierzu hat das BfE unter dem Titel „Entwicklung und Bewertung von Methoden zur Validierung von Kritikalitätsberechnungen unter Beachtung von Korrelationen zwischen kritischen Experimenten“ ein Forschungsvorhaben beauftragt.

Bei der sicherheitstechnischen Analyse zur Kritikalitätssicherheit werden die in der Validierung von Rechenprogrammen festgestellten systematischen Abweichungen und Unsicherheiten der Rechenergebnisse für die Bewertung der Sicherheit von Transport- und Lagerbehältern herangezogen. In diesem Vorhaben sollen die Validierungsdatenbasis zur Bewertung der Kritikalitätssicherheit Transport- und Lagerbehälter verbessert sowie mögliche Quellen von Nicht-Konservativitäten bei der Validierung von Rechenprogrammen für die Kritikalitätssicherheit identifiziert werden. Außerdem sollen die Ergebnisse dazu beitragen, den Fortschritt des Standes von Wissenschaft und Technik und die öffentliche Fachdiskussion wirksam mitzugestalten und die Validierungspraxis für Kritikalitätsrechenprogramme weiterzuentwickeln.

Weiterentwicklung von Modellen zur Bewertung der Sicherheit bei der Beförderung radioaktiver Stoffe Einklappen / Ausklappen

Projektdaten
Förderkennzeichen4717E03370
Projektzeitraum12.2017 - 09.2020
Bewilligte Summe756.690 EUR
Ausführende StelleGRS - Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit gGmbH
Unterauftragnehmer--
Art der FinanzierungBMU-Ressortforschungsplan

Projektbeschreibung

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) nimmt Genehmigungsaufgaben im Bereich Zwischenlagerung und Transport von radioaktiven Abfällen wahr. Grundlage für die Aufgabenwahrnehmung und die Gewährleistung der erforderlichen Sicherheit ist nach Maßgabe des Atomgesetzes (AtG §§ 4, 6) der jeweils aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik. Zur Bewertung des aktuellen Sicherheitsniveaus sind wie im vorliegenden Fall bei der Beförderung radioaktiver Stoffe verschiedene Parameter, Modelle und Methoden laufend zu überprüfen, zu bewerten und anhand neuer Erkenntnisse und veränderter Randbedingungen anzupassen. In diesen Zusammenhang hat das BfE ein Forschungsvorhaben zur „Weiterentwicklung von Modellen zur Bewertung der Sicherheit bei der Beförderung radioaktiver Stoffe“ beauftragt.

Im Rahmen des Vorhabens werden neben der Bestandsaufnahme und Weiterentwicklung des aktuellen Standes von Forschung und Technik wissenschaftlich-technische Untersuchungen mit folgenden Schwerpunkten durchgeführt:

- Überarbeitung der Methodik zur Berechnung der A-Werte
- Weiterentwicklung der Modellansätze für Transportrisikoanalysen
- Neuerhebung der Anzahl der beförderten Versandstücke pro Jahr
- Weiterführung von Vorkommnisbewertung und Erfahrungsaustausch
- Untersuchungen zur Rückführung radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung.

Stand: 30.10.2018

© Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit