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Aktuelles

Schwedische Fachleute für nukleare Entsorgung zu Besuch beim BfE in Berlin Quelle: BfE

Das Interesse wach halten

Das Interesse und die Aufmerksamkeit für das Thema Endlagerung von radioaktiven Abfällen wach zu halten, stellt eine der Hauptherausforderungen bei den aktuellen und künftigen Aufgaben dar. Diese Ansicht teilen sowohl schwedische als auch deutsche Fachleute für nukleare Entsorgung. Am 8. Oktober 2018 war das Swedish National Council for Nuclear Waste zu Gast beim Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) in Berlin.

Jugendstilfesthalle Philippsburg Quelle: Stadtverwaltung Philippsburg

Nukleare Entsorgung Infoveranstaltung zum Zwischenlager Philippsburg

Im Genehmigungsverfahren zur Aufbewahrung radioaktiver Abfälle in Philippsburg, die aus der Wiederaufarbeitung im Ausland stammen, lädt das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) die Öffentlichkeit zu einer Informationsveranstaltung ein. Die Veranstaltung findet am 14. November 2018 in der Jugendstilfesthalle Philippsburg statt. Neben dem BfE, das als Genehmigungsbehörde zu den Sicherheitsanforderungen an Transport und Zwischenlagerung informieren wird, werden auch die Antragstellerin (EnBW) und die zuständige Atomaufsicht, das Land Baden-Württemberg, für Fragen zum geplanten Vorhaben zur Verfügung stehen.

Standortauswahl Praxis des BfE zum Schutz möglicher Standorte

In einem Artikel "Vorhabensperre durch das Standortauswahlgesetz?" behauptet der Jurist Walter Frenz, dieses Gesetz werde die Zulassung von Vorhaben zum Abbau von Bodenschätzen und zu Bohrungen für Geothermie, Grubengas und Heil-, Bade- und Mineralwassergewinnung weitgehend verhindern. "Seine Darlegungen geben aber die tatsächlichen Verhältnisse und die Praxis der zuständigen Behörde, des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit, unrichtig wieder und sind auch normativ nicht überzeugend", entgegnet Christine Weiss, BfE-Abteilungsleiterin für das Standortauswahlverfahren.

Bild eines Mikrofons Quelle: pixabay.com

Nukleare Entsorgung Statuskonferenz Endlagerung

Erstmalig veranstaltet das BfE vom 8. bis 9. November die Statuskonferenz Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen in Berlin. Ziel der Veranstaltung ist es, den aktuellen Stand sowie Entwicklungen und Herausforderungen bei der Endlagerung vorzustellen und mit den Teilnehmern zu diskutieren.
Die Anmeldung ist bis zum 28. Oktober möglich.

© Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit