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Schüler suchen Endlager

BfE besucht Gymnasium in Mettmann BfE zu Besuch im Gymnasium in Mettmann

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) erhielt vor einigen Wochen Post mit überraschendem Absender. Inhalt: ein knapp zwanzigseitiger Bericht mit dem Titel „Wohin mit dem radioaktiven Abfall?“, verfasst von Schülerinnen und Schülern des Konrad-Heresbach-Gymnasiums in Mettmann bei Düsseldorf. Drei Projekttage lang hatten sich siebzehn Neuntklässler mit Fragen zur Suche nach einem Endlager beschäftigt. Um den Schülerinnen und Schülern ein fachliches Feedback zu ihrem Bericht zu geben, haben zwei BfE-Mitarbeiter das Gymnasium in Mettmann besucht. Für das BfE als Regulierungsbehörde der Endlagersuche war dies ein spannender Termin: Denn das Thema wird künftig vor allem die beschäftigen, die heute noch zur Schule gehen. Ziel ist es, die jüngere Generation umfassend zu informieren und somit das Thema weiterhin wach zu halten.

Das Interesse war groß: Zweieinhalb Stunden lang diskutierten die Jugendlichen mit dem BfE über die Endlagersuche. Die Fragen, die die Schüler u.a. beschäftigten waren:

BfE besucht Gymnasium in Mettmann BfE zu Besuch im Gymnasium in Mettmann

• Warum wird der radioaktive Abfall nicht in tiefen Bohrlöchern entsorgt?
• Bezahlen die Stromkonzerne die Endlagersuche oder die Bürger?
• Warum werden die radioaktiven Abfälle nicht ins Ausland exportiert?

Für den Chemie- und Physiklehrer Björn Hildebrandt, der die Projekttage initiiert hatte, kam die Diskussionsfreude der Schülerinnen und Schüler wenig überraschend. Bereits während der Projekttage sei die Gruppe überdurchschnittlich hoch motiviert gewesen, berichtet er. Seiner Ansicht nach sei bewusst geworden, vor welcher riesigen Aufgabe die Gesellschaft steht.

Unterrichtsmaterialien zum Thema Endlagersuche finden Sie hier:

Stand: 29.11.2017

© Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit