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Dezentrale Zwischenlager

Bis zur Inbetriebnahme eines Endlagers für wärmeentwickelnde Abfälle sind diese Abfälle sicher zwischenzulagern. Bestrahlte Brennelemente aus dem Betrieb von Forschungs- und Leistungsreaktoren werden in der Bundesrepublik Deutschland in zentralen Zwischenlagern sowie in dezentralen Zwischenlagern aufbewahrt.

Entstehung und Lagerung radioaktiver Abfälle in Deutschland

Dezentrale Zwischenlager - Standorte und Belegung

Mit der Novellierung des Atomgesetzes im April 2002 wurde die Verpflichtung der Betreiber von Kernkraftwerken festgelegt, an den Standorten der Kernkraftwerke für die Zwischenlagerung der aus dem Betrieb entstehenden bestrahlten Brennelemente Sorge zu tragen.

Beantragte und genehmigte Schwermetallmasse

An den Standorten der Atomkraftwerke oder in deren Nähe wurden dezentrale Zwischenlager für radioaktive Abfälle errichtet. Die Kapazitäten dieser Zwischenlager werden in Tonnen Schwermetallmasse angegeben.

Schematische Darstellung des STEAG-Konzeptes

Dezentrale Zwischenlager - Bauweise

An den Standorten der Atomkraftwerke oder in deren Nähe wurden dezentrale Zwischenlager für radioaktive Abfälle errichtet. Die Standort-Zwischenlager wurden als Lagerhallen aus Stahlbeton (am Standort Neckarwestheim in Form von Lagertunneln) errichtet. Beim Bau der Lagerhallen kamen drei verschiedene Konzepte zum Einsatz, das STEAG-, das WTI- und das Tunnel-Konzept.

© Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit