Navigation und Service

Was ist nukleare Entsorgung?

Management radioaktiver Stoffe

Bei der Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung, in der Forschung, der Industrie und der Medizin fallen radioaktive Abfälle an, die transportiert, zwischen- und endgelagert werden müssen. Das BfE nimmt Aufgaben im Bereich

  • der Entsorgung radioaktiver Abfälle,
  • der staatlichen Verwahrung von Kernbrennstoffen und
  • der Beförderung radioaktiver Stoffe

in unterschiedlichen Funktionen wahr. Diese sind Vollzugsaufgaben des Bundes nach dem Atomgesetz, der Strahlenschutzverordnung und dem Gefahrgutbeförderungsgesetz.

In Deutschland ist der Bund für die Endlagerung radioaktiver Abfälle verantwortlich. Das BfE ist verantwortlich für den Vollzug der staatlichen Verwahrung. Es ist Genehmigungsbehörde für die Beförderung und Aufbewahrung von Kernbrennstoffen oder kernbrennstoffhaltigen Abfällen. Das BfE entscheidet z. B. über

  • Transporte abgebrannter Brennelemente aus Kernkraftwerken und
  • die Genehmigung dezentraler Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente an deren Standorten.

Im Gegensatz dazu ist die Genehmigungsbehörde

  • für die Errichtung und den Betrieb von kerntechnischen Anlagen und
  • für den Umgang mit Kernbrennstoffen, sowie
  • für den Umgang, den Transport und die Lagerung von sonstigen radioaktiven Stoffen, die keine Kernbrennstoffe sind,

die entsprechende Landesbehörde. In Abhängigkeit der jeweiligen Aufgabe liegt die Verantwortlichkeit daher einmal auf Bundes- und einmal auf Landesebene.

Stand: 17.01.2017

© Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit