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Zulassungsverfahren: Grundlagen und Übersicht

Die sicherheitstechnischen Anforderungen an ein Versandstück sind in den Transport-Empfehlungen der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) festgelegt und in den Gefahrgutbeförderungsvorschriften rechtsverbindlich umgesetzt. Die Übereinstimmung mit den Vorschriften muss für jede Bauart von Versandstücken nachgewiesen werden. Für die Erstellung eines dokumentarischen Nachweises bietet ein Technischer Leitfaden Hilfestellung. Das Verfahren für die Bauart-Zulassung ist in einer Richtlinie geregelt.

Nationale und internationale Empfehlungen, Verordnungen und Gesetze

Gesetzliche Grundlagen für die Bauartzulassung

Als Grundlage für die sichere Beförderung von radioaktiven Stoffen gelten die Empfehlungen der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA.

Ablauf des Verfahrens für die Bauartzulassung

Anwendung der Richtlinie R 003

Das Verfahren für die Bauart-Zulassung von Versandstücken ist in der Richtlinie R 003 erläutert. In einer Grafik ist der Ablauf des Verfahrens von der Antragstellung bis zur Erteilung der Zulassung schematisch dargestellt. Desweiteren erhalten Sie Hinweise zum Verfahren.

Anwendung des Leitfadens für die Beförderung von Stoffen, die spaltbare Nuklide enthalten

In Ausgabe 2012 der Empfehlungen für die sichere Beförderung von radioaktiven Stoffen (SSR-6) hat die Internationale Atomenergie-Organisation (International Atomic Energy Agency – IAEA) die Regelungen für die Beförderung von spaltbaren Stoffen überarbeitet.

Übersicht: Zulassungspflichtige und nicht zulassungspflichtige Bauarten

Für jede Bauart von Versandstücken zur Beförderung radioaktiver Stoffe ist es erforderlich, die Übereinstimmung mit den anwendbaren nationalen und internationalen Vorschriften nachzuweisen. Dabei wird zwischen zulassungspflichtigen und nicht zulassungspflichtigen Bauarten unterschieden

Anwendung des Technischen Leitfadens "Sicherheitsbericht für Bauarten von Versandstücken zur Beförderung radioaktiver Stoffe" (European PDSR Guide)

Dieser Technische Leitfaden wurde durch die Ständige Arbeitsgruppe für die sichere Beförderung radioaktiver Stoffe der Europäischen Union erstmals im August 2008 zur Nutzung durch Industrie und Behörden in Europa an die EU-Mitgliedsstaaten übermittelt.

© Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit