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Nationale kerntechnische Gremien

Nationale kerntechnische Gremien Nationale kerntechnische GremienNationale kerntechnische Gremien

Das BfE beteiligt sich im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) aktiv in nationalen Gremien, die auf dem Gebiet der kerntechnischen Sicherheit tätig sind. Die wesentliche Aufgabe dieser Gremienarbeit ist die Mitwirkung bei der Entwicklung nationaler kerntechnischer Regelungen und Normen.

Die darin festgelegten Anforderungen und Empfehlungen zur kerntechnischen Sicherheit sollen eine nach dem Stand von Wissenschaft und Technik bestmögliche Schadensvorsorge erzielen. Das BfE achtet bei der Mitarbeit in den nationalen kerntechnischen Gremien darauf, dass die Regelungen und Normen mit den Sicherheitsanforderungen an Kernkraftwerke vereinbar sind und internationale Anforderungen und Erfahrungen berücksichtigt werden.

Struktur des Länderausschusses für Atomkernenergie (LAA)

Länderausschuss für Atomkernenergie

Der Länderausschuss für Atomkernenergie (LAA) ist ein ständiges Gremium aus Vertretern der atomrechtlichen Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden der Länder und des Bundesumweltministeriums. Hier werden Rechts- und Verwaltungsvorschriften sowie Regelungen zur einheitlichen Handhabung des Atomrechts erarbeitet. Speziell mit der Sicherheit in Kernkraftwerken beschäftigt sich der LAA-Fachausschuss für Reaktorsicherheit (FA RS).

Kerntechnischer Ausschuss

Der Kerntechnische Ausschuss (KTA) erstellt die KTA-Regeln, die konkrete und detaillierte Anforderungen für die Sicherheit kerntechnischer Anlagen enthalten. Die Geschäfte des Kerntechnischen Ausschusses werden von der KTA-Geschäftsstelle (KTA-GS) geführt, die dem Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) verwaltungsorganisatorisch zugeordnet ist. Die KTA-Regeln werden regelmäßig in Unterausschüssen und Arbeitsgremien überprüft und gegebenenfalls überarbeitet. Daran sind auch Fachleute des BfE beteiligt.

Normengebende Gremien

Durch die Erstellung von Normen ist es möglich, den Einfluss von technologischen Entwicklungen auf die Sicherheit in kerntechnischen Anlagen zeitnah zu berücksichtigen. Dies unterstützt das BfE durch Mitarbeit in verschiedenen Gremien, Unterkomitees oder Fachausschüssen bei der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE (DKE) sowie bei dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI).

Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) und Entsorgungskommission (ESK)

Die Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) und die Entsorgungskommission (ESK) beraten das Bundesumweltministerium hinsichtlich der Sicherheit von kerntechnischen Anlagen beziehungsweise zu Fragen der nuklearen Entsorgung. BfE-Experten aus dem Bereich kerntechnische Sicherheit sind daran beteiligt.

Fachbände zur Sicherheitsanalyse in Kernkraftwerken

Facharbeitskreis PSA

Der Facharbeitskreis Probabilistische Sicherheitsanalyse besteht aus technischen Experten und wird vom BfE geleitet. Dieses Gremium berät das Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zu Fragen der probabilistischen Sicherheitsanalyse. Außerdem entwickelt der Facharbeitskreis die Fachbände zu Methoden und Daten zur probabilistischen Sicherheitsanalyse für Kernkraftwerke.

© Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit