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Kerntechnische Anlagen in Deutschland

Unter dem Begriff "kerntechnische Anlagen" werden alle nach § 7 Absatz 1 und § 6 Absatz 1 oder 3 Atomgesetz genehmigten Anlagen zusammengefasst. Zu den kerntechnischen Anlagen zählen

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) stellt Berichte und Übersichten zu kerntechnischen Anlagen in Deutschland bereit. Es hat diese Aufgabe am 30. Juli 2016 vom bis dahin zuständigen Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) übernommen:

Kernkraftwerk Grohnde

Kernkraftwerke

In Kernkraftwerken entsteht durch kontrollierte Kernspaltung im Reaktorkern Wärme. Die Wärme wird über ein Kühlmittel abgeführt und erzeugt Dampf. Der Dampf treibt eine Turbine an. Diese ist an einen Generator angeschlossen, der schließlich elektrischen Strom erzeugt.

In Deutschland sind acht Kernkraftwerke in Betrieb, davon 6 Kernkraftwerke mit Druckwasserreaktor und 2 Kernkraftwerke mit Siedewasserreaktor.

Transportbehälterlager Gorleben

Kernbrennstoffver- und -entsorgung

Der wichtigste Grundstoff zur Nutzung der Kernenergie in Kernreaktoren ist Uran. Zur Kernbrennstoffversorgung zählen die verschiedenen Schritte vom Abbau des Urans bis hin zur Fertigung der Brennelemente. Nach dem Einsatz der Brennelemente im Reaktor sind diese verbraucht und müssen entsorgt werden. Die Verfahrensschritte zur Behandlung, Aufarbeitung und Beseitigung der abgebrannten Brennelemente werden zusammenfassend als Kernbrennstoffentsorgung bezeichnet.

Forschungsreaktor Geesthacht 1 (FRG-1)

Forschungsreaktoren

Forschungsreaktoren dienen als Neutronenquelle für Wissenschaft, Forschung und vielfältige technische, medizinische und industrielle Anwendungen sowie für Aus- und Weiterbildung.

© Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit