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Das BfE stellt sich vor

  • Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) ist die Regulierungs- und Aufsichtsbehörde des Bundes in der Endlagerung sowie für den Umgang und Transport von radioaktiven Abfällen.
  • Die Aufgaben des BfE sind im Atomgesetz festgelegt.
  • Um die vielfältigen und interdisziplinären Aufgaben des BfE erfolgreich zu bewältigen, arbeiten im BfE Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Fachrichtungen

Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) ist die Regulierungs- und Aufsichtsbehörde des Bundes in der Endlagerung sowie für den Umgang und Transport von radioaktiven Abfällen. Das BfE unterstützt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Fragen der nuklearen Entsorgung und der kerntechnischen Sicherheit.

Gegründet wurde das BfE im Jahr 2014. Der Hauptsitz befindet sich in Berlin. Weitere Standorte sind Salzgitter und Bonn.

Was sind Aufgaben des BfE?

Die Aufgaben des BfE sind im Atomgesetz festgelegt. Sie umfassen

Standortauswahlverfahren: Kontrolle, Öffentlichkeitsbeteiligung und staatliche Aufsicht

Das BfE koordiniert, kontrolliert und beaufsichtigt die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle. Dabei ist es zuständig, Grundlagen und Randbedingungen für die Öffentlichkeitsbeteiligung zu schaffen. Die Aufgaben sind im Standortauswahlgesetz (StandAG) festgelegt und umfassen

  • Festlegungen von Erkundungsprogrammen zu ober- und untertägigen Erkundungen anhand von Vorschlägen der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE),
  • Prüfungen, ob das Standortauswahlverfahren und die Erkundungen nach den Kriterien und Anforderungen des Standortauswahlgesetzes erfolgen,
  • Information der Öffentlichkeit über den Stand des Suchverfahrens,
  • Organisation und Koordinierung des Beteiligungsverfahrens für die Standortsuche,
  • Standortvorschlag für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle.

Genehmigung von Transporten und Zwischenlagern

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit ist nach Atomrecht zuständig für die Genehmigung von

  • Transporten von abgebrannten Brennelementen aus dem Betrieb von Kernkraftwerken oder radioaktiven Reststoffen aus der Wiederaufarbeitung (sogenannte Castor-Transporte),
  • Transporten von Großquellen (neben Brennstäben radioaktive Stoffe, die einen bestimmten Aktivitätswert überschreiten) und
  • Zwischenlagern für hochradioaktive Abfälle.

Aufsicht über das Endlager Konrad, Endlager Morsleben und die Schachtanlage Asse

Das BfE beaufsichtigt und kontrolliert als Atomaufsicht die Endlager Konrad und Morsleben sowie die Schachtanlage Asse. Es überprüft, ob beim Betrieb, der Stilllegung und der Planfeststellung die atomrechtlichen Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden.

Wer arbeitet im BfE?

Um die vielfältigen und interdisziplinären Aufgaben des BfE erfolgreich zu bewältigen, arbeiten im BfE Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Fachrichtungen, unter anderem

  • Ingenieur/in,
  • Physiker/in,
  • Geowissenschaftler/in,
  • Jurist/in,
  • Betriebswirtschaftler/in,
  • Politik-, Sozial- und Kommunikationswissenschaftler/in.

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Stand: 15.02.2017

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