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Standortauswahl Schutz möglicher Endlagerstandorte

Erdwärmenutzung, Brunnenbau oder Bergbauprojekte zur Rohstoffgewinnung in größeren Tiefen – ab Mitte August dieses Jahres werden diese Vorhaben auf mögliche Wechselwirkungen zur Suche nach einem Endlagerstandort für hochradioaktive Stoffe geprüft werden. Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) als Regulierungsbehörde im Standortauswahlverfahren wird für bestimmte Genehmigungsverfahren das Einvernehmen erteilen müssen: Tätigkeiten und Vorhaben ab einer Tiefe von 100 Metern können die zuständigen Länderbehörden in Gebieten mit zu betrachtenden Wirtsgesteinen künftig nur nach Vorliegen des Einvernehmens mit dem BfE genehmigen.

Im Zwischenlager Brunsbüttel Quelle: picture alliance / dpa (Fotograf: Ulrich Perrey)

Nukleare Entsorgung Zwischenlager Brunsbüttel: Erörterungstermin beginnt

Im Neugenehmigungsverfahren für das Zwischenlager Brunsbüttel beginnt am Mittwoch, den 14. Juni 2017, der Erörterungstermin. Als Genehmigungsbehörde leitet und moderiert das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) die Versammlung. Bürgerinnen und Bürger, die im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung Einwendungen eingereicht haben, sind zu diesem Termin in das Elbeforum Brunsbüttel eingeladen.

Nukleare Entsorgung Transporte bestrahlter Brennelemente nach Neckarwestheim genehmigt

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) hat am 16.05.2017 die Beförderung von 15 Behältern mit insgesamt 342 bestrahlten Brennelementen vom stillgelegten Kernkraftwerk Obrigheim in das Standort-Zwischenlager Neckarwestheim genehmigt. Den Antrag auf Beförderung hatte die Firma DAHER im Auftrag der EnBW Kernkraft GmbH am 27.03.2014 gestellt. Gestattet wurden maximal acht Transporte mit einem Binnenschiff über den Neckar.

Außenansicht des Standort-Zwischenlagers am Kernkraftwerk Brunsbüttel Quelle: Vattenfall

Nukleare Entsorgung Zwischenlager Brunsbüttel: Sichtung der Einwendungen beginnt

Rund 300 Bürgerinnen und Bürger haben den ersten Schritt der Öffentlichkeitsbeteiligung im Genehmigungsverfahren für das Zwischenlager Brunsbüttel genutzt, um Einwendungen zu erheben. Diese erfolgten überwiegend in Form von Sammeleinwendungen auf Unterschriftenlisten. 18 Personen haben individuell ihre Einsprüche und Kritiken eingereicht. Die Einwendungen betreffen vor allem Sicherheitsaspekte. Nach Sichtung der Einwendungen wird das BfE als Genehmigungsbehörde zu einem öffentlichen Erörterungstermin einladen.

Außenansicht des Standort-Zwischenlagers am Kernkraftwerk Brunsbüttel Quelle: Vattenfall

Nukleare Entsorgung Zwischenlager Brunsbüttel: Antragsunterlagen veröffentlicht

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) startet einen wichtigen Verfahrensschritt im Genehmigungsverfahren für das Standort-Zwischenlager am Kernkraftwerk Brunsbüttel: Vom 11. Januar bis einschließlich 10. März 2017 sind die Unterlagen in Brunsbüttel, Salzgitter, Berlin und im Internet für die Öffentlichkeit einsehbar. Betroffene können sich in diesem Zeitraum über die Planungen zur Genehmigung des Zwischenlagers für bestrahlte Brennelemente informieren und beim BfE Einwendungen erheben.

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