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Nukleare Entsorgung Das BfE im Dialog: Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit in Mainz

Ende 2022 soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland abgeschaltet werden. Doch wohin mit den strahlenden Hinterlassenschaften des Atomzeitalters? Die mobile Endlagerausstellung des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) steht 2017 an verschiedenen Orten in Deutschland Bürgerinnen und Bürgern für ihre Fragen zur Verfügung.

Endlagersuche: BfE bringt wichtige Forschungsvorhaben auf den Weg

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) hat im Zuge des Standortauswahlverfahrens zwei wichtige Forschungsvorhaben auf den Weg gebracht. Beide Projekte beschäftigen sich mit grundlegenden Fragestellungen hinsichtlich der Einlagerung von hochradioaktivem Abfall in tiefen geologischen Formationen. Auf die beiden ausgeschriebenen Projekte können sich Einrichtungen bewerben, die im Bereich Geomechanik/Geologie/Mineralogie forschen.

Faktencheck: Bremst die Endlagersuche den Ausbau der Erdwärmenutzung aus?

In einem öffentlichen Kommentar hat der Bundesverband Geothermie die Endlagersuche und insbesondere die anstehenden Aufgaben zum Schutz möglicher Endlager-Standorte für radioaktive Abfälle kritisiert. Der Kommentar basiert auf einer Reihe unzutreffender Darstellungen. Da die Nutzung von Erdwärme gerade für zahlreiche private Bauherren interessant ist, hat das BfE zur Versachlichung der Diskussion die Aussagen des Verbandes in fünf zentralen Punkten einem Faktencheck unterzogen.

Standortauswahl Schutz möglicher Endlagerstandorte

Erdwärmenutzung, Brunnenbau oder Bergbauprojekte zur Rohstoffgewinnung in größeren Tiefen – ab Mitte August dieses Jahres werden diese Vorhaben auf mögliche Wechselwirkungen zur Suche nach einem Endlagerstandort für hochradioaktive Stoffe geprüft werden. Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) als Regulierungsbehörde im Standortauswahlverfahren wird für bestimmte Genehmigungsverfahren das Einvernehmen erteilen müssen: Tätigkeiten und Vorhaben ab einer Tiefe von 100 Metern können die zuständigen Länderbehörden in Gebieten mit zu betrachtenden Wirtsgesteinen künftig nur nach Vorliegen des Einvernehmens mit dem BfE genehmigen.

© Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit