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Nukleare Entsorgung Das BfE im Dialog: Mobile Endlagerausstellung 2017

Ende 2022 soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland abgeschaltet werden. Doch wohin mit den strahlenden Hinterlassenschaften des Atomzeitalters? Die mobile Endlagerausstellung des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) wird 2017 an verschiedenen Orten in Deutschland Bürgerinnen und Bürgern für ihre Fragen zur Verfügung stehen.

Standortauswahl Digitale Informationsplattform freigeschaltet

Mit Inkrafttreten des veränderten Standortauswahlgesetzes hat das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) am 16. Mai 2017 einen ersten Schritt zur Organisation der Öffentlichkeitsbeteiligung eingeleitet: Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des BfE Unterlagen zum Standortauswahlverfahren abrufen.

Nukleare Entsorgung Transporte bestrahlter Brennelemente nach Neckarwestheim genehmigt

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) hat am 16.05.2017 die Beförderung von 15 Behältern mit insgesamt 342 bestrahlten Brennelementen vom stillgelegten Kernkraftwerk Obrigheim in das Standort-Zwischenlager Neckarwestheim genehmigt. Den Antrag auf Beförderung hatte die Firma DAHER im Auftrag der EnBW Kernkraft GmbH am 27.03.2014 gestellt. Gestattet wurden maximal acht Transporte mit einem Binnenschiff über den Neckar.

Außenansicht des Standort-Zwischenlagers am Kernkraftwerk Brunsbüttel Quelle: Vattenfall

Nukleare Entsorgung Zwischenlager Brunsbüttel: Sichtung der Einwendungen beginnt

Rund 300 Bürgerinnen und Bürger haben den ersten Schritt der Öffentlichkeitsbeteiligung im Genehmigungsverfahren für das Zwischenlager Brunsbüttel genutzt, um Einwendungen zu erheben. Diese erfolgten überwiegend in Form von Sammeleinwendungen auf Unterschriftenlisten. 18 Personen haben individuell ihre Einsprüche und Kritiken eingereicht. Die Einwendungen betreffen vor allem Sicherheitsaspekte. Nach Sichtung der Einwendungen wird das BfE als Genehmigungsbehörde zu einem öffentlichen Erörterungstermin einladen.

© Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit